Unitree G1 EDU | U1-U14 | Humanoide Entwicklungsplattformen
Varianten: EDU-U2 | Plus
Unitree G1 Entwicklungsplattformen
Die Unitree G1 Edu Entwicklungsplattformen sowie Professional- und Ultimate-Varianten sind humanoide Robotersysteme für Forschung, Entwicklung und anwendungsspezifische Robotik. High- und Low-Level-Sekundärentwicklung, SDK, KI-Algorithmen und ein 100-TOPS-Erweiterungsdock ermöglichen eigene Anwendungen. Je nach Basis stehen 23 oder 29 Freiheitsgrade zur Verfügung. Professional und Ultimate ergänzen die Plattform um vorkonfigurierte Greif- und Handlösungen, teils mit Taktilsensorik und Handgelenk-RGB-Kameras. Damit lassen sich insbesondere Greif-, Manipulations- und KI-Anwendungen entwickeln und erproben.
Highlights
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Die Unterschiede zwischen den Modellen der Entwicklungsplattformen
G1 EDU Standard | 23 DOF | Basis der Professional-Varianten --> Dummy Hand | EDU-U1
G1 EDU Plus | 29 DOF | Basis der Ultimate Varianten --> Dummy Hand | EDU-U2
G1 EDU- Professional (23 DOF Basis)
Professional A → Dex3-1 | 3 Finger | EDU-U9
Professional B → Dex3-1 | 3 Finger mit taktilen Sensoren | EDU-U10
Professional E → BrainCo Revo 2 Basic | 5 Finger | EDU-11
Professional F → BrainCo Revo 2 Touch | 5 Finger mit taktilen Sensoren | EDU-12
Professional G → Dex2/5 | 5 Finger | EDU-14
Professional H → Dex1-1 Gripper Plus
Professional I → Wuji Hand 2 | 5 Finger
G1 EDU- Ultimate (29 DOF Basis)
Ultimate A → Dex3-1 | 3 Finger | EDU-U3
Ultimate B → Dex3-1 | 3 Finger mit taktilen Sensoren | EDU-U4
Ultimate C → Inspire DFQ | 5 Finger | EDU-U5
Ultimate D → Inspire E2 | 5 Finger | mit taktilen Sensoren | EDU-U6
Ultimate E → BrainCo Revo 2 Basic | 5 Finger | EDU-U7
Ultimate F → BrainCo Revo 2 Touch | 5 Finger mit taktilen Sensoren | EDU-U8
Ultimate G → Dex2/5 | 5 Finger | EDU-13
Ultimate H → Dex1-1 Gripper Plus
Ultimate I → Wuji Hand 2 | 5 Finger
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Ausstattung und technische Besonderheiten des Unitree G1 EDU U2
Der Unitree G1 EDU U2 ist als humanoide Plattform für Forschung, Lehre und praxisnahe Robotikprojekte ausgelegt. Die G1-EDU-Basis verbindet einen rund 1.320 mm hohen, etwa 35 kg schweren Aufbau mit einem wechselbaren 13S-Smart-Akku und ungefähr zwei Stunden Laufzeit. Eine Tiefenkamera und ein 3D-LiDAR erfassen die Umgebung. Doppelencoder an den Gelenken, interne Kabelführung und lokale Luftkühlung unterstützen die kontrollierbare Bewegungsführung. Je nach konkreter U2-Konfiguration stehen 23 oder 29 Freiheitsgrade zur Verfügung; die EDU-Plus-Basis erweitert insbesondere Taille und Arme. Kniegelenke mit bis zu 120 Nm sowie eine Armtraglast von bis zu 3 kg schaffen Spielraum für dynamische Bewegungsabläufe, Greifversuche und mobile Manipulationsaufgaben.
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Ansteuerung und Programmierung des G1 EDU
Für die Ansteuerung bietet die G1-EDU-Plattform High- und Low-Level-Zugänge. Entwickler können damit übergeordnete Bewegungsabläufe, autonome Funktionen und gelenknahe Regelungsaufgaben bearbeiten. Ein integriertes Erweiterungsdock mit bis zu 100 TOPS Rechenleistung bildet die Grundlage für KI-Algorithmen, Bildverarbeitung, Navigation und Positionierung. Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.2 erleichtern die Einbindung in Laborumgebungen; Smart-OTA unterstützt Systemaktualisierungen. Entwicklungsdokumentation und Ökosystem-Support vereinfachen den Einstieg in eigene Softwareprojekte. Bewegungsgrenzen, Lasten, Regelzyklen und Sicherheitsfunktionen müssen an Anwendung, Aufbau und Endeffektoren angepasst und vor dem Realbetrieb getestet werden.
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Sekundärentwicklung und Einsatzfelder
Die offene EDU-Ausführung unterstützt die Sekundärentwicklung und eignet sich für Projekte jenseits vorgegebener Bewegungen. Typische Themen sind humanoide Lokomotion, Gleichgewichtsregelung, KI-Wahrnehmung, Navigation, Mensch-Roboter-Interaktion und Manipulation. Hochschulen können den Roboter für Informatik, Mechatronik, Regelungstechnik und maschinelles Lernen einsetzen. Unternehmen können Machbarkeitsstudien für Inspektion, Teleoperation, Serviceaufgaben oder das Handhaben leichter Objekte umsetzen. Variantenabhängige Hände und Greifer erweitern den Versuchsraum. Da der G1 als Forschungs- und Bildungsplattform beziehungsweise unvollständige Maschine eingeordnet wird, sind Risikobeurteilung, Schutzkonzept und anwendungsspezifische Integration erforderlich.
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Schulung, Zubehör und Integration durch RBTX
RBTX unterstützt Anwender bei der Auswahl des Unitree G1 EDU U2 und beim Aufbau eines nutzbaren Robotiksystems. Dazu gehören Schulungen für Bedienung, Inbetriebnahme und Programmierung sowie die Auswahl von Zubehör, Endeffektoren, Sensorik und Schutzkomponenten. Für Entwicklungsprojekte kann RBTX die Abstimmung zwischen Roboter, Software, Netzwerk, Rechenhardware und Versuchsaufbau begleiten. Bei der Integration stehen Schnittstellenprüfung, Funktionsdefinition und die Einbindung geeigneter Partner im Mittelpunkt. So lässt sich früh klären, welche Komponenten für einen Demonstrator, ein Forschungsprojekt oder einen Proof of Concept benötigt werden. Sicherheitsanforderungen, Verantwortlichkeiten und Abnahmekriterien werden für den vorgesehenen Einsatz von Beginn an berücksichtigt.
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